„Jeder stirbt für sich allein“

Im Theaterstück rufen die Eheleute Quangel zum Widerstand gegen das NS-Regime auf.
Borken (pd/dd). Hans Falladas Bestseller „Jeder stirbt für sich allein“ präsentiert die Kulturgemeinde am Montag, 11. März, um 20 Uhr im Vennehof als Bühnenstück. Eine Einführung findet um 19.15 Uhr statt. Zu Gast ist das Ensemble der Schauspielbühnen in Stuttgart.

„Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ – Mit diesem und ähnlichen Texten auf Postkarten, die sie heimlich in Treppenhäusern und Hinterhöfen deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes im Zweiten Weltkrieg haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem NS-Regime den Krieg erklären, neu gefunden. So ist Falladas Hinterhofpanorama „Jeder stirbt für sich allein“ aus dem Jahr 1964, das auf einem realen Fall und Gestapo-Ermittlungsakten basiert, auch ein großer Liebesroman. Der Bühnengeschichte gelingt es in beklemmender Eindringlichkeit, die emotional sehr anrührende Atmosphäre einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale, Opfer, Mitläufer, Spitzel und überzeugten Nazis zu bündeln.

Eintrittskarten in der Vorverkaufsstelle der Kulturgemeinde, Tourist-Info Borken, Neutor 5, 02861/939252 oder 02861/ 75 84.
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