Kunst und Kultur anderer Länder entdecken

Drei Pianisten: Zum Jazz-Gipfeltreffen treffen im Theater Münster Leszek Mozdzer, Isfar Sarabski und Iiro Rantala aufeinander. Foto: Przemek Krzakiewicz/Xalid Zeynalov/Gregor Hohenberg
Münsterland (pd/hie). Dieses Mal dreht sich alles um die 10: Das Münsterland Festival part 10 feiert vom 10. Oktober bis zum 10. November seine zehnte Ausgabe und hat sich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen. Nicht ein oder zwei, sondern gleich zehn Partnerländer stehen stellvertretend für jede vergangene Ausgabe im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe und spiegeln eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt Europas wider.

37 Konzerte, acht Ausstellungen, fünf Exkursionen, eine Kunsttour, ein Grafikprojekt und ein Themennachmittag laden in über 30 Städten und Gemeinden in der Region zu Musik, Kunst und Dialogen ein. „Das Münsterland Festival ist eine Einladung zur Entdeckung. Die Besucherinnen und Besucher tauchen in die Kunst und Kultur anderer Länder ein, ohne weit reisen zu müssen und haben so die Chance, die Vielfältigkeit Europas zu entdecken und zu genießen“, sagt Christine Sörries, Künstlerische Leiterin des Festivals. Das musikalische Programm bietet eine Mischung aus Jazz, Pop, Traditional, Klassik und Crossover. „Ein Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Künstlerinnen und Künstlern, die der traditionellen Musik ihrer Heimatländer eine zeitgenössische Note verleihen“, erläutert Sörries. „Diese besondere Herangehensweise macht ihre Auftritte so interessant.“

Eröffnet wird das Festival am 10. Oktober mit einem Instrument, das statt Ruhm eher das Nischendasein gewöhnt ist: der Tuba. Diese rückt der Musiker Theon Cross ins Scheinwerferlicht, wenn er im FARB Forum Altes Rathaus Borken auftritt. Noch vor der offiziellen Einweihung öffnet das FARB exklusiv für den Festivalauftakt am 10. Oktober und an drei weiteren Tagen seine Räume. Ein Jazz-Gipfeltreffen der besonderen Art gibt es am 25. Oktober im Theater in Münster. Dann treffen drei herausragende und zugleich höchst individuelle Piano-Charaktere aufeinander: der Pole Leszek Mozdzer, der Finne Iiro Rantala und der aus Aserbaidschan stammende Isfar Sarabski. Zu hören gibt es sie an dem Abend solo, als Duo, an zwei Klavieren und schließlich, im Finale, an zwei Flügeln und einem Fender Rhodes.

Außergewöhnliche Musik an einem außergewöhnlichen Ort gibt es auch am 2. November in der Bagno Konzertgalerie: Dort erzählt die Fadista Cristina Branco (kleines Foto oben) in dem ehrwürdigen Konzertsaal begleitet von Portugiesischer Gitarre, Bass und Klavier die Geschichte eines jungen Portugals, das sich selbst findet. Mit einer unverwechselbaren Stimme und emotionalen Songs zieht die Britin Julia Biel das Publikum am 12. Oktober auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde in ihren Bann. In ihren Liedern verbindet sie auf sanfte Weise Folk-, Pop- und Jazzeinflüsse. Ergänzt wird das musikalische Programm durch ein vielseitiges Angebot an Ausstellungen und Exkursionen sowie dem Grafikprojekt prINT.

Tickets sind unter anderem erhältlich online, telefonisch unter 02571/949392 sowie bei den Festival-Partnern vor Ort. www.muensterland-festival.com
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