Löcher im Gedächtnis

Der 80jährige André findet sich im Alltag immer weniger zurecht. Foto: Euro Studio Landgraf
Borken (pd/hie). Am Montag, 13. März, steht um 20 Uhr die Tragikomödie „Vater“ von Florian Zeller auf dem Programm der Kulturgemeinde in der Stadthalle Vennehof.

Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am verlöschen ist…

Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80jährigen alten Mannes.

Karten gibt es bei der Vorverkaufsstelle der Kulturgemeinde in der Tourist-Info Borken, Neutor 5, 02861/ 939252 oder 02861/7584.
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