Neue Lehrgänge für Naturfreunde: Erlebbarer Obstwiesenschutz

Auch alte Obstsorten sollen gepflanzt werden. Fotos: NABU
Münsterland (dd). Im Rahmen des Projektes „Erlebbarer Obstwiesenschutz im Münsterland“ finden ab dem 13. Oktober bis Ende 2020 zwei Ausbildungslehrgänge zum Obstwiesenwart im Münsterland statt. Während der rund zwölftägigen Ausbildung werden neben der Pflege, Pflanzung und Bestimmung von Obstsorten auch Möglichkeiten der Verarbeitung und Vermarktung gezeigt. Gleichzeitig erfahren Sie, wie wertvoll Obstwiesen für den Naturschutz und die Artenvielfalt sind und wie man auch Schulklassen und interessierte Gruppen für verschiedene Obstsorten, Steinkauz und Co. begeistern kann. Durch einen fachlichen Austausch können sich die Obstwiesenwarte vernetzen und voneinander lernen, um mit dem erlernten Fachwissen und der praktischen Erfahrung später den regelmäßigen Obstbaumschnitt, die Grünlandpflege und die Obsternte selbstständig übernehmen zu können.

Die Ausbildung ist Teil des Projektes „Erlebbarer Obstwiesenschutz im Münsterland“, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW gefördert wird. In dem Projekt werden entlang einer touristisch interessanten Radroute zwischen der Stromberger Schweiz im Kreis Warendorf, die für den Pflaumenanbau europaweit bekannt ist, und dem Kirschanbaugebiet am Teutoburger Wald bei Hagen, ausgewählte Obstwiesen und –alleen präsentiert und innovativ erlebbar gemacht. Daneben werden Sortengärten mit alten und unbekannten Obstsorten gepflanzt und in Zusammenarbeit mit der FH Münster eine Fahrrad-App und eine Obstbestimmungs-App entwickelt. Interessenten können sich bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland unter 02501/9719433 oder n.menke@nabu-station.de anmelden.
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