Stadt lädt ein

Borken (pd/dd). Vor 50 Jahren, am 1. Juli 1969, schlossen sich neun selbstständige Gemeinden der Ämter Gemen-Weseke und Marbeck-Raesfeld mit der Stadt Borken widerstrebend zur „neuen Stadt Borken“ zusammen. Die Fläche Borkens verzwölffachte sich, die Einwohnerzahl stieg von knapp 14 000 auf fast 30 000. Wohl kaum eine Strukturreform hat die Bürgerinnen und Bürger so stark betroffen und bewegt wie die kommunale Neugliederung, die die NRW-Landesregierung seit Anfang der 1960er Jahre vorangetrieben hatte und die mit der Neugliederung der Landkreise 1975 zum Abschluss kam.

Während die Landesregierung sich seinerzeit Vorteile für Infrastruktur, Raumordnung und Strukturförderung versprach, fürchteten viele Bürger den Verlust von ortsbezogener Identität und Selbstbestimmung. Um die Wirkungen der kommunalen Neugliederung zu rekapitulieren und um das in der „neuen Stadt Borken“ gemeinsam Erreichte zu würdigen, lädt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing am Sonntag, 23. Juni, um 11 Uhr, nicht nur Rat und Verwaltung, sondern auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Empfang in den großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Stadtarchivleiter Dr. Norbert Fasse berichtet über den Verlauf des Neugliederungsprozesses vor 50 Jahren, das Saxophonquartett „Holzhaufen“ sorgt für die musikalische Unterhaltung und bei einem kleinen Imbiss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Der Eintritt ist frei.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.