Was hätten Sie getan?

Das Musical ist ein Appell an Aufrichtigkeit und „aufrechten Gang“.
Borken (pd/hie). Am Samstag, 30. März, um 19 Uhr, präsentiert die Schönstatt-Bewegung der Diözese Münster das Musical „Gefährlich Franz Reinisch“ von Wilfried Röhrig in der Stadthalle Vennehof in Borken. In den musikalisch wie szenisch verdichteten 23 Liedern schwingt zwischen den Zeilen die Frage mit: Was hätte der Zuhörer an Reinischs Stelle getan?

Ostern 1946. Ein Pallottinerpater will die Asche eines Mitbruders von Berlin über die Interzonengrenze in den Westen bringen. Bei seiner Reise trifft er in Magdeburg ein junges Paar. Die Drei kommen auch auf die „gefährliche Fracht“ des Paters zu sprechen: Franz Reinisch war am 21. August 1942 in Brandenburg wegen Wehrkraftzersetzung hingerichtet worden. Er hatte den Fahneneid auf Hitler verweigert. Während der Reise im Zug und auf nächtlicher Straße enthüllt sich Stück für Stück die spannende Lebensgeschichte Franz Reinischs: Seine turbulente Jugendzeit, die Suche nach seiner Berufung, sein Protest gegen die Naziherrschaft und das Mitläufertum, der sich zuspitzende Konflikt mit der Obrigkeit bis zu seiner Lebenshingabe – ein moderner, authentischer, unbequemer Prophet, Gott und seinem Gewissen verpflichtet. Karten in der Schönstatt-Au, 02861/923280, im Musikhaus Senft in Borken, 02861/2523, sowie im BZ Ticket Center, 02861/ 944110. Weitere Informationen unter 02861/ 9230.
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