Zwei Nachbarn, eine Geschichte

Arnheim (pd/hie). Noch bis zum 22. Juli finden die Grenzlandwochen 2018 am Niederrhein, im Westmünsterland und in den benachbarten Niederlanden statt. Über 200 Veranstaltungen erzählen Grenzgeschichten, die sich an den historischen Grenzen des Herzogtums Geldern und den heutigen Grenzen der niederländischen Provinz Gelderland abspielen. Zu Fuß und auf dem Fahrrad, in Museen und Schlössern, bei Führungen und Konzerten können Besucher die Region erkunden. Grenzen in der Landschaft, Grenzen, die verbinden, große Grenzgeschichten des Gelderlands und Grenzen zwischen Menschen: Das sind die vier Themen, die sich wie ein roter Faden durch alle Veranstaltungen ziehen. Das große Anliegen der Veranstalter ist es, dass die Menschen entlang der deutsch-niederländischen Grenze mehr über deren heutige und historische Bedeutung erfahren.

Am Sonntag, 24. Juni können sich sportliche Wanderer und Radfahrer, Naturfreunde und Historien- sowie Kulturliebhaber im Grenzgebiet von Winterswijk-Kotten und der benachbarten deutschen Region um Burlo und Oeding auf eine etwa 14 Kilometer lange Wanderung und/oder eine 25 Kilometer lange Radtour begeben. Vor 252 Jahren wurde die Grenze des lange umstrittenen Gebiets endgültig festgesetzt. Auf einer Reise in die Vergangenheit treffen Ausflügler unter anderem auf Schmuggler und Zollbeamte oder auf Bauern, die ihre Felder mit einem Pferdepflug bewirtschaften. Start ist zwischen 9 und 12 Uhr an drei Stellen: am Lokal Schreurs in Winterswijk Kotten, am Heimathaus beim Kloster Burlo und am Heimathaus Jacobistrasse in Oeding. Die Teilnahmekosten betragen fünf Euro pro Person.

Weitere Infos unter www. grenzlandwochen.de.
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