„Das Gemeinschaftliche verbindet jung und alt“

Ein unbeschreiblicher Moment an der Vogelstange 2016.
 
Das amtierende Königspaar Hannes Bremer und Judith Spier mit seinem Gefolge freut sich auf das Schützenfest.
Sehr geehrte Schützenfamilie und Freunde des Schützenwesens, liebe Ramsdorfer,



verehrte Gäste,


eine neue Schützensaison liegt nun vor uns. Der Schützenverein „St. Walburgis-Schützenverein e.V. Ramsdorf-Stadt“, gegründet 1618, feiert vom 8. bis 10. Juli sein diesjähriges Schützenfest im 399. Jahr seines Bestehens. Noch ein Jahr ist es, bis wir das große Jubiläumsfest, den 400sten Geburtstag unseres Schützenvereines feiern. Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen.

Wir leben in sich wandelnden Zeiten, Traditionen brechen ab, Generationen driften auseinander und es scheint manchmal, dass sich der innere Zusammenhalt auflöst. Was den Vorfahren Geborgenheit, Halt, Sicherheit und Stetigkeit gegeben hat, ist im Schwinden begriffen. Das Leben verändert sich rapide und in immer kürzeren Abständen. Und weil es immer unverbindlicher wird, nimmt die persönliche Verbindlichkeit im selben Maße ab. Nun steht der Schützenverein mit seinem Motto „Ordnung, Eintracht, Frohsinn“ nicht gegen den Zeitgeist, aber es ist ihm immer wieder gelungen, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig offen zu sein für notwendige Veränderungen. Seine Vereinstätigkeit umfasst alle Generationen und seine Feste sind integraler Bestandteil des Stadtlebens. Was andern Orts auseinander zu fallen droht, kommt hier gerade zusammen. Das Gemeinschaftliche verbindet jung und alt. Seine Bedeutung ist deshalb für unser Zusammenleben nicht zu unterschätzen. Die Bewältigung der immer neuen Herausforderungen ist aber nicht nur mit Arbeit verbunden, sondern sie zeigt auch die schönen Seiten des Lebens, als da sind Geselligkeit und Dankbarkeit. Die Geselligkeit zeigt uns, dass wir nicht alleine sind. Im fröhlichen Miteinander, im Zuprosten und in den freundlichen Begegnungen, werden alte Verbindungen gefestigt und neue geschlossen. Sie bietet uns eventuell auch Gelegenheit alte Zwistigkeiten zu bereinigen, weil aus einer gutgelaunten Sicht die Probleme wohlwollender betrachtet werden und der Sprung über den eigenen Schatten leichter geschehen kann. Die Dankbarkeit erwächst aus dem Wissen, dass wir nicht alleine stehen, aus der Erkenntnis, das links und rechts gleichgesinnte Mitmenschen sind und aus dem gemeinschaftlichen Tun. Darum dürfen wir uns auf unser Fest herzlich freuen und ich wünsche uns auch in Zukunft viele Mitstreiter, die unterstützen, mithelfen und mitgestalten. Der Wandel der Zeit geht an niemandem vorbei; entscheidend ist aber, wie man sich auf Veränderungen einstellt und sie auffängt. Dazu wünsche ich allen Verantwortlichen auch weiterhin eine glückliche Hand. Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Königspaar Hannes Bremer und Judith Spier mit ihrem Hofstaat. Euer großes Engagement hat zum Gelingen des fast vergangenen Schützenjahres beigetragen. Vielen Dank allen Vorstands-, Festausschuss- und Offizierskollegen samt ihren Partnern, sowie Schützen und Spielleuten, für ihren Einsatz zum Wohle unseres Schützenvereins. Ich lade sie herzlich ein mit uns nach alter Tradition und Geselligkeit Schützenfest zu feiern. Allen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Fest teilnehmen können, wünsche ich gute Genesung. Ich freue mich auf das Schützenfest 2017 und wünsche einen harmonischen Festverlauf.


Heinrich Schmeing



– Präsident
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