„Einsatzkräfte fit für alle Herausforderungen“

Das Team aus Heiden nimmt am 30. Juni am DRK-Landeswettbewerb teil.
 
Das Rotkreuz-Team aus Heiden freut sich über den ersten Platz im Kreiswettbewerb.
Reken (pd/dd). Die Rotkreuzgemeinschaft des DRK-Ortsvereins Heiden hat den Kreiswettbewerb 2018 gewonnen. Auf dem zweiten Platz landete das Team aus Gescher. Vorjahressieger Raesfeld, der als Kreisbester im vergangenen Jahr auf Landesebene sogar überraschend den Vizetitel geholt hatte, wurde Dritter. Ausrichter des Treffens war der DRK-Ortsverein Reken.

Insgesamt traten sechs Teams an: Die Rotkreuzgemeinschaften aus Epe (mit zwei Teams) und Reken belegten jeweils den vierten Platz, weil eine weitere Rangfolge hinter Platz drei nicht vorgenommen wird.

Worum geht es bei einem Kreiswettbewerb? Diese Frage beantwortet Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen: „Die Wettbewerbe dienen vor allem dazu, Erkenntnisse über den Ausbildungsstand der ehrenamtlichen DRK-Helfer im Kreis Borken zu erhalten.“ Außerdem nehmen die Gruppen viel Erfahrung mit, vor allem für die Teamarbeit. „So werden, ganz wichtig, tatsächliche Einsätze trainiert.“ Und eines komme hinzu: „Nicht zu vernachlässigen sind auch der Wettbewerbsgedanke und der Austausch der Rotkreuzgemeinschaften untereinander.“

Die Austragung in Reken hatte zunächst wegen der angekündigter Kälte und des starken Windes auf Messers Schneide gestanden, konnte dann aber doch im Vereins- und Bildungszentrum (Verbiz) und Sporthallenkomplex gut über die Bühne gebracht werden. Rekens Rotkreuzleiter Stefan Niewerth: „Wir hatten uns dafür entschieden, die Wettbewerbe im Innenbereich auszutragen, und das war auch gut so. Alles hat organisatorisch bestens geklappt.“

Die von den Rotkreuz-Teams zu lösenden Aufgaben waren anspruchsvoll. So ging es unter anderem um theoretisches Wissen zum DRK, aber auch um handwerkliches und organisatorisches Können im Sanitätsbereich. Eine Aufgabe lautete: „Ihr habt mit eurer Gruppe Sanitätsdienst bei einem Radrennen. Ihr werdet darüber informiert, dass es einen Unfall mit mehreren Beteiligten gegeben hat. Ein schwer- und zwei leicht verletzte Radler müssen zur Unfallhilfestelle gebracht und versorgt werden.“ Mit Notfallrucksack, Sanitätstasche sowie Sauerstoffflasche und Einsatzanhänger machten sich die Teams auf den Weg, um den vermeintlich Verletzten zu helfen.

Eine weitere Aufgabe, die zur sanitätsdienstlichen Versorgung gehört, „spielte“ auf einem Reiterfestival. Simuliert wurde ein Unfall, den ein durchgegangenes Pferd verursacht hat. Auch bei der Bewältigung dieser Aufgabe zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter den strengen Augen der Prüfer, dass sie einen Einsatz mit Knowhow und Souveränität bewältigen konnten.

„Alle Aufgaben mit Bravour gemeistert“, so lautete das abschließende Fazit von Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen beim Leistungsvergleich in Reken. „Trotz eisiger Temperaturen waren unsere Wettbewerbsgruppen mit viel Elan und Eifer im Einsatz. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die kontinuierliche Aus- und Fortbildung unserer Einsatzkräfte fit macht für alle Herausforderungen im Einsatz.

Wir wünschen der Siegermannschaft aus Heiden viel Erfolg und das gewisse Quäntchen Glück für die Teilnahme am DRK-Landeswettbewerb, der am 30. Juni in Halver im Märkischen Kreis im Sauerland ausgetragen wird.“
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