Mehr-Generationen-Wohnen Borken: Mitglieder bestimmen mit

Noch steht nur der Bauzaun: In Hovesath wird das Mehr-Generationen-Projekt realisiert.
Borken (pd/hie). Wohin mit dem Müll? Das war eine der Fragen, mit der sich die Mitglieder des Vereins „Tapetenwechsel Mehr-Generationen-Wohnen e. V., Borken“ bei ihrem letzten Treffen mit dem Architekten Hans G. Schmidt Domogalla und seinem Mitarbeiter Kalle Wiemeyer ausführlich beschäftigten. Denn: Alle produzieren Müll, und alle möchten ihn einfach und auf kurzem Wege loswerden. Gleichzeitig möchte aber keiner die Sammelgefäße in nächster Nähe haben.

Die zukünftigen Bewohner des Projektes nutzen die Chance, im Rahmen der baurechtlichen und bautechnischen Bedingungen Einfluss auf ihr Wohnprojekt zu nehmen. Dazu gehören die Planung und Gestaltung der gemeinschaftlichen Bereiche, z. B. Anordnung von Treppenhaus und Fahrstuhl, Aufteilung des Außenbereichs und Lage von Fahrradraum und Parkplätzen bzw. Carports. Praktisch sieht es so aus, dass seitens der Planer einige Lösungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Im Laufe der Diskussion werden Vor- und Nachteile der einzelnen Ansätze erläutert und diskutiert. Oft ergibt sich daraus eine Lösung, die von allen getragen wird. „Das ist echtes Mehr-Generationen-Wohnen“, freuen sich die Vereinsmitglieder. „Auch wenn wir keine Eigentümer sind, werden wir umfassend in die Planung einbezogen.“

Auch wenn das Ergebnis nicht immer einstimmig sein wird oder Planer bzw. Bauherr irgendwann vielleicht auch mal ein Veto einlegen – das was hier entsteht, wird von allen Bewohnern mit getragen.
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