Wiesenknopf bringt ursprüngliche Wildpflanzen-Ästhetik ins Gartenbeet:
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Borken. Mit dem Wiesenknopf (Sanguisorba) wird eine unauffällige, aber vielseitige Wildpflanze zur Staude des Jahres 2027. Die zarten Blüten in Rotbraun, Weiß oder Rosa bringen eine natürliche, wiesenartige Leichtigkeit ins Gartenbeet – bei einer Sortenvielfalt, die weit über die bekannte Wildart hinausgeht.
Anders als viele Zierpflanzen setzt der Wiesenknopf nicht auf auffällige Kronblätter, sondern auf filigrane Kelch- und Staubblätter. Je nach Sorte erinnern die Blüten an kleine Köpfchen, Flaschenbürsten oder hängende Ähren. Die Hauptblütezeit liegt meist zwischen Juni und August.
Die Bandbreite reicht von der kompakten, rund 50 Zentimeter hohen Sorte ‚Tanna‘ bis zu über zwei Meter hohen Vertretern wie ‚Henk Gerritsen‘. Besonders auffällig ist die schneeweiße ‚Albiflora‘ mit ihren bis zu 220 Zentimeter langen, überhängenden Blütenstielen. Auch der Kleine Wiesenknopf, besser bekannt als Pimpinelle, gehört zur Familie und wird wegen seines gurkenähnlichen Geschmacks gerne im Kräuterbeet angebaut.
Wiesenknöpfe bevorzugen einen leicht feuchten, nährstoffreichen Boden und gedeihen in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Gut passen Kerzen-Knöterich, Sonnenbraut, Indianernessel oder Storchschnabel als Pflanzpartner. Auch Gräser wie das Japanische Berggras unterstreichen die Wirkung. Die frostharte Staude kann zwischen März und November gepflanzt werden.