Dr. Dolittle (Robert Downey Jr.) versteht die Sprache der Tiere. Foto: Universal
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Borken (hie). Auch sieben Jahre nach ihrem Tod hat der exzentrische Arzt Dr. Dolittle (Robert Downey Jr.) den Verlust seiner Frau nicht überwunden. Gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe exotischer Tiere hat er sich aus der viktorianischen Welt Englands zurückgezogen und hinter den hohen Mauern seines Familienanwesens Dolittle Manor verschanzt. Als die junge Queen Victoria (Jessie Buckley) aber schwer erkrankt, muss Dolittle zunächst widerwillig sein Heim verlassen und sich auf der Suche nach einem Heilmittel auf die Reise zu einem sagenumwobenen Eiland begeben. Es ist eine gefährliche Mission, doch während er sich alten Feinden stellen muss und neuen wundersamen Kreaturen begegnet, erwachen Stück für Stück auch wieder sein Lebensmut und Witz.
Begleitet wird Dolittle auf dieser halsbrecherischen Odyssee von seinem selbst ernannten Lehrling Stubbins (Harry Collett) sowie einem bunten Haufen tierischer Freunde – darunter der so ängstliche wie verlegene Gorilla Chee-Chee, die engagierte, aber nicht allzu helle Ente Dab-Dab , einem streitfreudigen Duo, bestehend aus dem zynisch-neurotischen Strauß Plimpton und dem kühl-entspannten Eisbären Yoshi, sowie der eigensinnigen Papagei-Dame Polynesia, die nicht nur als Dolittles vertrauteste Beraterin fungiert, sondern auch als sein Gewissen.
Fast 100 Jahre lang haben die schrulligen Abenteuer von Hugh Loftings Doktor Dolittle bereits kleine wie große Leser verzaubert. Seine erstaunliche Fähigkeit, die komplexen Sprachen von Tieren von winzig bis riesig zu erlernen, hat die Fantasie des Publikums in zahllosen Medien beflügelt, von Literatur und Radio über Bühne und Fernsehen bis zu Comic, Zeichentrickfilm und Spielfilm. Bei der neuesten Adaption der Geschichte verkörpert nun Marvel-Star Robert Downey Jr. den exzentrischen Arzt.