Das Endoskopie- Team des Borkener Krankenhaus rund um Dr. Alexander Brock (l) und Dr. Gabriele Ackers (2. v. l.).
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Borken (pd/dd). Laut Aussage der Deutschen Krebsgesellschaft ist Darmkrebs bei beiden Geschlechtern die zweithäufigste Krebserkrankung. Durch eine rechtzeitige Darmspiegelung könnte diese Krebsform nahezu komplett verhindert werden, so belegen Studien. Nur rund 20 Prozent der über 55-jährigen nehmen das Angebot an. Die übrigen 80 Prozent vermeiden die Frühvorsorge – häufig aus Angst vor der Untersuchung.
Hier setzen Dr. Alexander Brock, neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, und Dr. Gabriele Ackers, Praxis für Gastroenterologie in Borken, an. Sie möchten ihren Beitrag dazu leisten, dass die Patienten der Praxis und des St. Marien-Hospitals die Darmspiegelung in angenehmer Erinnerung behalten. Beide wollen weitere Akzente in der „sanften Endoskopie“ setzen. Dabei handelt es sich um eine Untersuchung, die dem Patienten so angenehm wie möglich gemacht wird. Auch eine leichte Sedierung ist möglich, sodass sie den Eingriff komplett „verschlafen“.
Das Ärzte-Team im Borkener Krankenhaus wünscht sich, dass mehr Menschen das Angebot der Früherkennung nutzen – Angst muss man davor nicht haben.