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Tipps der Verbraucherzentrale: Was bei Hitze hilft

29.07.2026

Rund 35 Grad auch diese Woche wieder in der Region: Die Sonne brennt.

Rund 35 Grad auch diese Woche wieder in der Region: Die Sonne brennt.

© adpic

Kreis Borken. Nach der ersten Hitzewelle im Juni und der zweiten in dieser Woche ist klar: Sehr heiße Tage sind anstrengend. Und sie können gefährlich werden, vor allem für ältere und pflegebedürftige Menschen. Die Verbraucherzentrale NRW mit einer Außenstelle in Gronau gibt Tipps – was bei Hitze hilft.

Wenn nicht rechtzeitig reagiert wird, kann Hitze schlimmstenfalls zum Tod führen. Schutz ist möglich: Gerade kleine Kinder, alte Menschen, Bettlägerige und Demenzpatienten brauchen Hilfe und Beachtung. Besonders unangenehm sind demnach Hitzeglocken, also Rekord-Temperaturen in Kombination mit schwüler Luft und wenig Wind.

Welche Warnzeichen?

Hitze kann Kreislauf, Flüssigkeitshaushalt und Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Die Beschwerden sind zunächst unspezifisch: Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Unruhe oder Verwirrtheit können erste Warnsignale sein. Wer solche Anzeichen bei anderen bemerkt, sollte die betroffene Person rasch in einen kühlen Raum bringen und mit Getränken versorgen. Auch starke Blässe, Übelkeit, schneller Puls, Muskelkrämpfe oder fehlender Schweiß können auf eine Hitzeerkrankung hinweisen. Medikamente können die Hitzeverträglichkeit verschlechtern.

Wann sollte die 112 gewählt werden?

Viele Erkrankungen verschlechtern sich bei Hitze oder treten vermehrt auf. So ist das Risiko für Schlaganfälle und Migräne erhöht, und die Symptome bei Multipler Sklerose, Epilepsie oder Demenz können sich verstärken. Verschlimmern sich Beschwerden, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, Notruf: 112.

Wie schützt man stark gefährdete Personen?

Besonders gefährdet sind Ältere, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Pflegebedürftige, Bettlägerige, Schwangere sowie Säuglinge und Kinder. Sie sollten, wenn möglich, nicht allein gelassen werden. Ältere sollten regelmäßig vorbeugend genügend trinken.

Wie viel sollte man trinken und essen?

An normalen Tagen braucht der Körper 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit, an heißen viel mehr. Erwachsene sollten regelmäßig trinken: idealerweise Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen. Auf Alkohol sollte möglichst verzichtet werden, da er den Körper belastet. Leichtes Essen ist ideal: Salate, gedünstetes Gemüse, wasserreiche Rohkost, Suppen oder Obst.

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