22 Ehrenamtliche aus dem Münsterland haben den ersten Ausbildungsabschnitt auf dem Weg zu Notfallseelsorgern absolviert. Foto: Bistum Münster
Münsterland. Menschen in akuten Krisensituationen beizustehen, erfordert Einfühlungsvermögen und eine gute Vorbereitung:
22 Ehrenamtliche aus dem Münsterland haben jetzt einen 100-stündigen Ausbildungskurs in der Notfallseelsorge abgeschlossen. Fünf der neuen Kräfte stammen aus dem Kreis Borken.
Im Mittelpunkt der Ausbildung standen typische Einsatzsituationen, mit denen Notfallseelsorger konfrontiert werden – etwa das Überbringen von Todesnachrichten, die Begleitung von Angehörigen nach plötzlichen Todesfällen oder die Unterstützung von Ersthelfern nach belastenden Einsätzen. Ebenso wurde vermittelt, wie wichtig eine klare innere Haltung und eine sensible Kommunikation in solchen Ausnahmesituationen sind. Auch die Bedeutung von Ritualen in Krisen- und Trauersituationen war Teil der Ausbildung.
Mit dem Kurs ist der erste Schritt getan: In den kommenden Monaten folgt die praktische Einführung in den jeweiligen Kreisen. Auch im Kreis Borken werden die neuen Ehrenamtlichen nun in die Strukturen vor Ort eingebunden und schrittweise an Einsätze herangeführt.
Ein weiterer Ausbildungskurs ist bereits für 2027 geplant. Infos dazu findet man unter www.notfallseelsorge-muensterland.de.