Erfolgsduo: Hannah Rudde (Zweite von rechts) und Marika Loker (rechts) – die Jüngsten mit der erfahrenen Kapitänin Fabienne Coenders (12).
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Borken (pd/and). Die Skurios Volleys Borken werden auch im zweiten Jahr ihrer Zugehörigkeit in der Volleyball-Bundesliga den „Borkener Weg gehen“, wie sie ihn nennen – mit jungen, eigenen Talenten. Ein Quartett gehört zum Team der Saison 2026/2027, die am 10. Oktober auswärts beim Deutschen Meister und Pokalsieger VfB Suhl beginnt: Marika Loker, Hannah Rudde, Theresa Naßmacher und Antonia Tebroke ist die „Viererbande“ aus dem Talentschuppen des RSV Borken, dem Trägerverein der Skurios Volleys – vier Spielerinnen, die einst als Ballkinder am Spielfeldrand in der Mergelsberghalle standen oder von der Tribüne aus mitfieberten.
RSV Borken bleibt seiner Philosophie treu
Pressesprecher Thomas Hacker: „Während viele Bundesligisten ihre Kader mit Spielerinnen aus ganz Europa oder Nordamerika verstärken, gehen die Skurios Volleys Borken bewusst einen anderen Weg und beschränken sich auf zwei externe Neuzugänge. Der Verein bleibt seiner Philosophie treu und setzt weiterhin auf die Entwicklung von Talenten aus dem RSV Borken und der Region.“
Die spielerischen Wurzeln von Marika Loker liegen bei der Raesfelder VG. Theresa Naßmachers Ausbildung war beim TuS Velen. Über das Regionalligateam des RSV hat die 20-Jährige den Sprung in die Bundesliga geschafft.
Für Diagonalangreiferin Marika Loker aus Raesfeld und Zuspielerin Hannah Rudde aus Borken ist es inzwischen die vierte Saison im Skurios-Trikot. Gemeinsam mit Libera Mia Feldhaus (Stipendium in den USA) wagten sie einst den Schritt aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft.
Jetzt klopfen die nächsten Talente an das Tor zur ersten Bundesliga. Die 20-jährige Außenangreiferin Theresa Naßmacher rückt über das RSV-Regionalligateam in den Bundesligakader wie auch die erst 17-jährige Libera Antonia Tebroke.
Kindheitsträume gehen in Erfüllung
„Als ich damals zum RSV Borken gewechselt bin, war Skurios noch ganz weit weg. Umso besonderer ist es jetzt, diese Chance zu bekommen“, sagt Theresa Naßmacher. Auch für Toni Tebroke erfüllt sich ein Kindheitstraum. „Früher waren die Skurios-Mädels für mich Vorbilder und nun werde ich zu einem.“ Das sei fast unglaublich.
Walkenhorst: „Entwicklung entsteht auf dem Feld“
„Wir wollen jungen Spielerinnen echte Verantwortung geben, wenn sie bereit dafür sind“, sagt Cheftrainerin Kira Walkenhorst. „Entwicklung entsteht nicht auf der Bank, sondern auf dem Feld.“ Dass dieser Weg Zeit brauche, gehöre dazu. „Aber genau das macht unser Team aus.“
Antonia Tebroke
© Thomas Hacker
Theresa Naßmacher
© Thomas Hacker