Bauen & Wohnen

Ordnung mit Stil

10.04.2026

Elegante Lösung für enge Raumsituationen: die textile Front wird per Tastsensor bedient. Foto: RMW Wohnmöbel

Elegante Lösung für enge Raumsituationen: die textile Front wird per Tastsensor bedient. Foto: RMW Wohnmöbel

Münsterland. Das Ankleidezimmer entwickelt sich vom reinen Stauraum zum persönlichen Rückzugsort. Das „Ankleidezimmer des Jahres 2026“ erinnert an eine kleine Boutique: weiches Licht, Glasfronten in Rauch- oder Rosétönen, warme Hölzer und Ton-in-Ton-Farben sorgen für eine ruhige, edle Atmosphäre. „Das Ankleidezimmer wird zunehmend als eigener Wohnbereich verstanden, der Funktionalität und Wohnlichkeit verbindet“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie.

Offene Optik, natürliche Materialien

Transparente Fronten aus Glas oder neuartige textile Türen, die sich per Tastsensor bedienen lassen, lassen den Raum großzügig wirken. Sanfte Pastellnuancen und matte Oberflächen nehmen dem Stauraum den reinen Nutzcharakter und machen ihn wohnlich. So entsteht ein Bereich, der sich gestalterisch nahtlos an Schlaf- oder Wohnräume anschließt.

Ordnung mit System

Begehbare Lösungen setzen auf modulare Ordnungssysteme mit Hosenhaltern, Liften, Schuhauszügen sowie Einsätzen für Taschen und Schmuck. Die Elemente lassen sich an individuelle Bedürfnisse anpassen und bei wachsendem Kleiderschrank erweitern. So findet jedes Lieblingsstück seinen Platz, bleibt sichtbar und dennoch übersichtlich verstaut.

Licht schafft Atmosphäre

Moderne LED-Beleuchtung mit indirektem Licht, Spots und Lichtlinien rückt Kleidung und Materialien ins rechte Licht und macht den Raum angenehm ruhig. Funktionale Ausleuchtung und stimmungsvolle Akzente gehen dabei Hand in Hand. Auf diese Weise wirkt das Ankleidezimmer auch abends wie ein kleiner Showroom im eigenen Zuhause.

Gut geplant, persönlich gestaltet Schon ab etwa vier Quadratmetern lässt sich mit Schiebetüren, Nischen oder Dachschrägen ein Ankleidebereich realisieren. Entscheidend sind Raumgröße, Lichtquellen, Stauraumarten und die persönlichen Gewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer. Sitzhocker, Teppiche, Spiegel und ein kleiner Schminktisch machen den Raum komplett und verleihen ihm Charakter. „Ordnung muss nicht nüchtern sein – sie kann stilvoll, warm und inspirierend wirken“, so Kurth.