Gebrauchsfertige Erden mit Naturton sind universell einsetzbar. Foto: GMH/frux
Münsterland. Die Sommer werden heißer, die Trockenperioden länger. Pflanzen reagieren darauf sensibel: Sie leiden unter Wassermangel, verlieren an Vitalität und sind anfälliger für Schädlinge.
Mulchen als wirksame Gegenmaßnahme Eine geschlossene Bodenoberfläche ist in der Natur fast überall zu finden – und genau dieses Prinzip lässt sich im Garten erfolgreich nutzen. Mulchen zählt zu den wirksamsten Maßnahmen, um Beete, Rabatten und Staudenpflanzungen widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen.
Vorteile für Boden und Pflanzen Die Vorteile sind vielfältig: Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und bewahrt die Bodenfeuchte über längere Zeiträume. Gleichzeitig verhindert sie eine starke Erwärmung des Bodens und schafft so ausgeglichene Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse, die sowohl Pflanzen als auch Bodenorganismen zugutekommen. Sie schützt vor Erosion und Verschlämmung, indem sie die Aufprallenergie von Regentropfen abfängt und die Bodenstruktur stabil hält. Niederschläge können dadurch besser versickern, selbst Starkregen. Darüber hinaus unterdrückt die Mulchschicht unerwünschtes Unkraut
Gartenfaser als vielseitiges Material Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren die Gartenfaser von frux, eine torffreie Mischung aus stickstoffstabilisierten Holzfasern, Rindenhumus und Grüngutkompost. Entwickelt in Zusammenarbeit mit Forschungsanstalten, hat sich der Begriff inzwischen als Synonym für eine ganze Mulchgattung etabliert.
Praktische Vorteile in der Anwendung Die Gartenfaser punktet zudem mit besonderen Eigenschaften: Sie bleibt auch in Hanglagen stabil liegen und eignet sich selbst für empfindliche Pflanzen. Zudem muss die Mulchschicht bei Neubepflanzungen nicht entfernt werden, sondern kann einfach in den Boden eingearbeitet werden – und wirkt dort als wertvoller Bodenverbesserer weiter.