Gute Vorsätze stehen bei vielen zum Jahreswechsel auf der To-Do-Liste. Foto: Freepik
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Münsterland. Zum Start ins neue Jahr stehen bei vielen Menschen wieder gute Vorsätze auf der Liste: mehr Bewegung, weniger Bildschirmzeit, bewussterer Umgang mit Alkohol oder der endgültige Abschied von der Zigarette. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bündelt dazu mehrere Angebote, die beim Einstieg in einen gesünderen Alltag unterstützen sollen.
Mehr Bewegung im Alltag
Regelmäßige körperliche Aktivität kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht vorbeugen, gleichzeitig Stress reduzieren und die psychische Gesundheit stärken. Um den Einstieg zu erleichtern, stellt das BIÖG online einen „Bewegungsfinder“ bereit, der nach einem kurzen Test passende Vorschläge für verschiedene Bewegungstypen macht. Ergänzende Informationsmaterialien und Broschüren zum Thema Bewegung können kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
Medienkonsum bewusst reduzieren Hoher Medienkonsum kann sich auf Körper und Seele auswirken: Bewegung kommt zu kurz, der Schlaf leidet, die Konzentration sinkt und soziale Kontakte verschieben sich ins Digitale. Eine „7 Tage Digital Detox Challenge“ setzt auf kleine, konkrete Schritte – etwa das Messen der eigenen Bildschirmzeit, das Abschalten von Push-Nachrichten oder bewusst smartphonefreie Zeiten am Esstisch, am Nachmittag oder für einen ganzen Tag. Speziell für Jugendliche und Eltern werden auf dem Portal „Ins Netz gehen“ weiterführende Infos und Beratungsangebote bereitgestellt.
Weniger Alkohol – besser geschützt Alkohol wirkt im Körper wie ein Gift und kann Zellen schädigen, Organe angreifen und das Gehirn beeinträchtigen. Wer regelmäßig trinkt, erhöht sein Risiko unter anderem für Lebererkrankungen und verschiedene Krebsarten. Die BIÖG-Kampagne „Kenn dein Limit“ bietet einen Online-Selbsttest, der helfen soll, das eigene Trinkverhalten einzuschätzen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich wirbt die Aktion „Dry January“ für einen alkoholfreien Januar, um Leber und Herz-Kreislauf-System zu entlasten und neue Gewohnheiten auszuprobieren.
Rauchstopp: Unterstützung nutzen
Rauchen bleibt eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland; jedes Jahr sterben zehntausende Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Das Bundesinstitut rät dazu, einen geplanten Rauchstopp gut vorzubereiten, das Umfeld rauchfrei zu gestalten und typische Rauchmuster zu erkennen, um gezielt Alternativen entwickeln zu können. Unterstützung bietet das kostenlose Online-Ausstiegsprogramm auf „rauchfrei-info“, ergänzt durch eine Community, in der ehemalige Raucherinnen und Raucher als „Lotsen“ ihre Erfahrungen weitergeben.
Materialien und weiterführende Angebote
Zu allen Themen – Bewegung, Mediennutzung, Alkoholkonsum und Rauchstopp – stellt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit umfangreiche Info- und Motivationsmaterialien bereit.
Broschüren, Plakate und digitale Angebote können über den Online-Shop des Instituts bezogen werden; zentrale Einstiege und weitere Links findet man unter www.bioeg.de.