„Abgeschrieben“ zeigt eine Schreibmaschine, die beim Abriss der ehemaligen Weberei Büning gefunden wurde. © Verena Schmidt
© Verena Maria Schmidt
Borken. Im FARB ist vom 29. Mai bis 4. Juli die Fotoausstellung „Borken fragil“ zu sehen. Das Bürgerprojekt zum Stadtjubiläum „Borken 800“ zeigt in 39 großformatigen Bildern, wie wandelbar und zugleich verletzlich Stadt und Gesellschaft sind.
17 heimische Fotografinnen und Fotografen richten dabei ganz unterschiedliche Blickwinkel auf Borken: von verfallenden Gebäuden und sogenannten Lost Places bis hin zu Spuren der Vergangenheit und besonderen Momentaufnahmen. Auch das Zusammenspiel von Mensch und Natur wird thematisiert. Initiator Ewald Kremer möchte mit der Ausstellung den Blick dafür schärfen, dass Friede, Wohlstand und ein intaktes Gemeinwesen keine Selbstverständlichkeiten sind. Ergänzt werden die Fotografien durch lyrische Texte, die zum Nachdenken über die eigene Stadt und das Zusammenleben anregen. Der Eintritt ist frei.