Lokales

Kleidungsstück für Schlafmützen

22.01.2021

Für jeden der passende „Nachtpolter“.

Für jeden der passende „Nachtpolter“.

© SYSTEM

Borken (lwl). „Nachtpolter“ bezeichnet keinesfalls die nächtlichen Aktivitäten von Geistern und Kobolden. Stattdessen steht das plattdeutsche Wort für das Nachthemd oder den Schlafanzug. Die Geschichte dazu erklären die Sprachwissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

„Das zusätzliche Nacht in Nachtpolter oder auch Nachtpölter verdeutlicht das heute häufig nicht mehr verstandene Wort Polter, das bereits Schlafanzug bedeutet“, erzählt Markus Denkler vom LWL. „Die Herkunft des Wortes ist nicht sicher geklärt. Eine mögliche Erklärung ist, dass es von dem französischen Wort paletot für Obergewand abstammt.“

Dennoch haben die Wörter Polter und Pölter ihren Weg aus dem Plattdeutschen in das regionale Hochdeutsch gefunden, meist als Bezeichnung für den Kinderschlafanzug. In Ostwestfalen-Lippe hören die Kinder abends: „Rin innen Pölter und ab in die Falle, getz wird geratzt!“

Auch Bezeichnungen für Schlaftextilien aus bestimmten Stoffen sind üblich, wie zum Beispiel „Seidenpölter“ oder „Frotteepölter“.

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